Digitales Streamen unter Mac – oder – “vintage-digital”

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“.…so ein alter Mac in Deiner Anlage??” Frage meines 3.Kindes beim mitleidigen Anblick des Mac Mini mit integrierten CD Laufwerk.

……..??????……..

wenige Minuten später: “…… ich glaube es nicht!!!

So kann es gehen, wenn “digital-vintage” zum Einsatz kommt.

Was war passiert?
Mein Freund Jürgen stiess mich mit der Nase auf das Thema, nachdem er auf einer “Nacht-weiter-Bildungs-Veranstaltung zum Thema audiostreaming” in Koblenz teilgenommen hatte.
Sein Bericht machte mich neugierig, zumal ein hochwertiger DAC ja bereits lief und der Mac-Mini “herumstand”.

Was war zu tun?

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Der DAC 8© von T&A machte bereits viel Spass, zumal hier noch die diskrete Bauweise im Eingangsbereich zum Zuge kam und die Wandlung wirklich vorzüglich klingt.

Aber er hat ein Handicap: erfolgt das Zuspielen im sogenannten asynchronen USB Modus, so streikt der Treiber des T&A. Ergebnis: verzerrter ungeniessbarer Klang.

Doch zurück zum Prinzip der Signalverarbeitung:

– die digitalen Daten liegen bei mir aus einem NAS.
– über das kabelgebundene Netzwerk werden die Daten abgerufen, oder neudeutsch gestreamt.
– der MAC liest die Daten über die Netzwerkschnittstelle ein,
und bereitet sie mit der Software audirvana© auf (Optimierung auf Audioeigenschaften, ohne hier auf die ganzen technischen besonderheiten einzugehen)
– audirvana© wird vom iPad audirvana 2+© blitzschnell bedient und verwaltet die Bibliotehek mustergültig
– dannn werden die aufbereiteten digitalen Daten an den Mutec MC3+ USB zur Optimierung gesendet.

Der Mutec bereitet das USB Signal so auf, dass es keine Treiberinkompatibilitäten mehr gibt.

Ausserdem verfügt er über die Möglichkeit des externen Clocking, was musikalisch noch mal etwas her macht. Aber das ist eher ein Thema für Insider……..

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– und von dort erst auf den DAC 8© von T&A über eine 58Ohm BNC Signalkabel

Aus dem DAC geht es dann auf die neueste Version meines XP20/30 von N.Pass

Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Und zur Musikalität:

toller klang, gar nicht digital, feinzeichnend und unaufgeregt.

So ist mit Einsatz von “vintage” Digitaltechnik schönes Musikhören möglich.

 

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…hier noch mal im Rack zwischen alten Revox Tuner, alten Studer Cassettendeck und alten Marantz CD Player

Dortmund, 13.12.2017

 

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